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Presseinformation 1 aktualisierte Fassung 29.01.04:
Eine variable Rennbahn für schnellen Auf- und Abbau
Slotracing gewinnt immer mehr Fans. Wer einmal mit dem Virus infiziert wird, beginnt sehr schnell seine Bahn auszubauen. Erst wächst die Bahnlänge, dann oft auch die Spuranzahl. Und damit erreicht das Hobby eine neue Dimension: die technischen Anforderungen steigen ebenso wie der Raumbedarf. Menschen, die das Hobby Slotracing intensiver betreiben, stehen dann vor der Wahl entweder einen ganzen Raum für die Festinstallation zu opfern oder jeweils längere Aufbauzeiten in Kauf zu nehmen. Für diese Zielgruppe hat ein Kölner Entwicklerteam jetzt ein modulares Holzrennbahnsystem vorgestellt. Das unter dem Namen Slotfire entwickelte System ermöglicht den Auf- und Abbau einer beispielsweise zwanzig Meter langen dreispurigen Holzrennbahn in weniger als einer halben Stunde.
Jedes Modul bringt auf einer Fläche von 170 x 85 cm eine Streckenlänge von 3 m bis 3,50 m unter. Mit drei Modulen stehen so schon gut 10 m dreispurige Rennstrecke zur Verfügung. Jedes Modul passt durch eine definierte Standardschnittstelle mit jedem anderen zusammen. So kann die Bahn jederzeit durch variierende Aufstellungen abwechslungsreicher aufgebaut und durch neue Module erweitert werden.
Derzeit haben die Kölner 14 verschiedene Module zur Auswahl. Sie nutzen die Vorteile von Holz als Bahngrundlage und integrieren unterschiedlichste Kurvenradien, sich öffnende und schließende Kurven und dem echten Renngeschehen nachempfundene Engstellen. Der Standardabstand der Slots liegt mit 11 cm etwas über dem von Carrera verwendeten Standard von 10,6 cm für den Maßstab 1:24. Bei dem Slotfire-System können beide Maßstäbe eingesetzt werden. Wer Auslaufzonen an Kurvenausgängen noch vergrößern will, kann das mit einem kombiniert mit der Bande aufsteckbaren Erweiterungsmodul.
Um eine elegante und auch für Laien einfach zu handhabende Stromversorgung zu realisieren, wurde der Inhalt der Anschlußbox direkt in die Bahn integriert. Im Anschlußmodul stehen den drei Fahrern je dreipolige Anschlußplätze zur Verfügung. Die Stromversorgung erfolgt entweder über ein großes oder drei kleine stabilisierte Labornetzteile. Im Anschlußmodul wird der Strom zweifach eingespeist, in den Hin- und in den Rückstrang. Weitere Einspeisungen sind laut der Kölner nicht erforderlich, da es im Vergleich zu Kunststoffschienen nur einen Bruchteil von Übergängen gibt.
Fahren kann man auf Slotfire mit und ohne Magnet. Eine 3 qmm starke Stahllitze gibt auch den Magnetrennern Halt. Bei der fertig lackierten Version wird ein partikelhaltiger Lack für den Fahrbahnbereich eingesetzt. Damit verfügt die Bahn von Beginn an über Grip und bietet ein ausgezeichnetes Driftverhalten, vergleichbar mit Carrera-Exclusiv, Racy und Scalextric Sport.
Derzeit bieten die Kölner die Slotfire-Module in zwei Ausführungen an: als Bausatz oder als uni lackierte, rennfertige Gesamtlösung. Der Bausatz enthält die auf allen sechs Seiten gefrästen Module sowie die Litze und alle zur Verbindung erforderlichen Bauteile. Die einem edlen grau lackierte und mit eingeklebter Litze startbereite Dreimodul-Bahn kostet mit Banden und Mehrwertsteuer 1.194 Euro. Will man es technisch ausgefeilt mit Lichtbrücke, vorinstallierten Fotosensoren, Startampel und drei Chaostasten liegt diese Größe bei 1.364 Euro.
Lagern kann man die Module überall, im Keller, unter dem Sofa, hinter dem Schrank. Da Litzenenden und Kabelbäume in an der Unterseite gefrästen Kanälen verschwinden, können die Platten mit minimalem Platzbedarf auf- und hintereinander verstaut werden. Mit ihrem Format bieten sie sich auch für den Transport an: Ein normaler Kombi reicht, wenn die Holzbahn mal eben zum mobilen Einsatz von A nach B soll.

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