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Sie wollen die Vorzüge einer Holzrennbahn. Aber welches System ist für Sie am besten geeignet? Die folgenden Punkte wollen Ihnen bei der Orientierung helfen.
Wie aufbauen: Mobil oder fest? In Stehhöhe oder auf dem Boden?
Können Sie dem Slotracing einen festen Platz zuhause einräumen? Oder wollen Sie die Bahn nur gelegentlich aufbauen und nach dem Rennen schnell und einfach verstauen? Die 300 eignet sich besonders zum mobilen Aufbau in Stehhöhe: Einfache Böcke genügen als Unterbau, und mit wenigen Modulen kommt viel Strecke zusammen. Die 200 eignet sich, besonders wenn eine Überfahrt Teil der Strecke werden soll, besser für einem festen Unterbau und für den variablen Aufbau am Boden.

Wie viel Fläche steht zur Verfügung?
Egal ob Sie variabel im Wohnzimmer aufbauen oder einen festen Platz im Keller besetzen wollen: Der Griff zum Zollstock hilft. Bei der 300 haben Kunden Lösungen bereits mit einer Breite von 2,55 m gebaut. Eine 300 Strecke wie das Berner Oval ist 3,40 m breit. Bei der 200 ist ein ähnliches Mindestmaß gegeben. Für beide gilt jedoch: Geraden und langgestreckte Kurven erhöhen die Fahrfreude. Mit Breiten von 4 bis 5 m lassen sich mit 200 und 300 schon sehr viele schöne Strecken mit „Flow” stellen. Wer mit der vierspurigen 400 liebäugelt: Hier sind Breiten ab 6 m empfehlenswert, um die Strecke mit Überfahrt auszustatten.
Weniger ist auch hier manchmal mehr
Auch wenn wir Ihnen das Glück einer größeren Fläche wünschen ... oft ist es nicht empfehlenswert, diese bis in den letzten Winkel zu füllen. Dazu noch eine wichtige Erfahrung aus dem Rennbetrieb: Einfachere Strecken machen in der Regel langfristig mehr Spaß als solche, die mit vielen Kurven überladen sind. Dazu kommt, dass man jederzeit seine 200 oder 300 erweitern kann. Wir beraten Sie gern: auch beim Reduzieren.
Wie viele Fahrer an der Strecke: Einer? Zwei? Fünf ...?
Fahren Sie meistens alleine, kann neben der zweispurigen 200 auch die 300 infrage kommen: Hier haben wir auf Anregung von Luf Linkert von oldslotracer.com ein Rallyemodul entwickelt, mit dem man in einem Zug über alle drei Spuren kreuzt. Je mehr Spuren zur Verfügung stehen, desto spannender ist das Renngeschehen. Wenn Sie regelmäßig mehr als zwei Fahrer sind, würden wir Ihnen eher einen Blick auf die 300 empfehlen.

Fahren Kinder mit?
Besonders wenn die Kinder noch unter 10 Jahre alt sind, sollten Sie zur Erhöhung des gemeinsamen Spasses den Strom für jede Spur separat einspeisen. Kindern macht es schon Freude, wenn sich das Auto überhaupt bewegt. Dazu reicht eine Spannung von 4 - 5 Volt aus, so justiert, dass sie bei Vollgas nur noch bei ein bis zwei Kurven den Slot verlassen. Das schont Autos und Nerven und führt die Kinder langsam ans Hobby heran.
Was wollen Sie investieren: Geld oder Zeit?
Wer auf seiner Strecke direkt nach dem Auspacken losfahren will, kann z.B. für unter 800 € mit der Beginnerstrecke der Slotfire 200 einsteigen. Bei der 300 hatten wir schon Kunden, die mit zwei Modulen starteten und nach und nach ihre Strecke ausgebaut haben. Das geht jederzeit, auch bei der 200 oder der 400.
Wer sparen will und Spaß an handwerklicher Arbeit und die Zeit dazu hat, wird über den Selbstbau nachdenken. Hier gibt es zwei Möglichkeiten: Die Bahn komplett selbst entwerfen und bauen oder zu einem unserer Bausätze greifen. Für den ersten Fall gibt es sehr hilfreiche Anleitungen und Erfahrungsberichte im Web. Für unsere Bausätze sprechen die absolut sauberen Fräsungen, unser genial einfaches Verbindungssystem, gute Anleitungen und jederzeitige Erweiterbarkeit. Der Einstiegsset der Slotfire 200 kostet etwas über 400 €. Der Bausatz des Berner Ovals mit vier 300-Modulen liegt bei 642 €.
Digital?
Das Slottronic Digitalsystem ist für professionelle Ansprüche ausgelegt. Acht Fahrer und mehrere Ghostcars können gleichzeitig mit verschiedenen Rennmodi auf der Strecke unterwegs sein. 1:32-Serienautos können ebenso wie 1:24 er auf Metallchassis digitalisiert werden. Aber die handgefertigte Technologie „made in Germany” hat ihren Preis: Das Upgrade-Paket zur Digitalisierung einer 300 kostet rund 3.000 €. Dafür ist sie die erste Serienrennbahn der Welt, die automatisches und manuelles Überholen ermöglicht. Die digitale Version der 200 bietet eine weitere Rennvariante, die es serienmässig so nur bei uns gibt: Das Fahren auf einer Ideallinie.
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