Digital - quo vadis?
In den letzten Monaten häufen sich die Ankündigungen von weiteren Digitalsystemen. Jedes hat andere Stärken und Schwächen. Einen einheitlichen Standard wird es nicht geben. Was bedeutet das für die Kunden und was für uns als Holzbahnhersteller?
  Im Bild das Startpaket des Slottronic d-Race Systems für die 300
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Mit unserem Slottronic d-Race bieten wir möglichst viele Funktionen in einem Digitalsystem an: Man kann damit mit und ohne Antikollision fahren und sowohl manuell als auch automatisch schalten und zudem rein analog fahren. Und dennoch kann auch dieses System nicht alles. Zum Beispiel ist es für Bausätze ungeeignet. Die Vielzahl der Sensoren für die Antikollision und die automatische Weichenschaltung macht die Verkabelung zu einer Wissenschaft. Das ist nichts, was wir Selberbauern guten Gewissens anbieten können. Eine zweite Limitierung ist die Fahreranzahl: Acht Fahrzeuge sind für die 200, die 300 und auch die 400 genug. Aber für Clubs mit sechsspurigen Bahnen dürften es auch noch mehr Fahrer sein.
Da wir auch Clubs und unseren Bausatzkunden etwas anbieten möchten, haben wir uns entschieden, auch andere Systeme zu verbauen. Unsere Wahl ist dabei auf das ACD dicon System gefallen. Es lässt sich mit geringem Aufwand auch von ungeübten Heimwerkern einsetzen und soll ab Spätsommer mit einer Zeitmessung für mehr als acht Fahrer erhältlich sein. Im ersten Gang werden wir für unser 300 System Weichenmodule anbieten, in die das ACD-System montiert werden kann.
Was bedeutet das nun für die Kunden? Sie werden entscheiden müssen. Es wird kein System geben, dass alle Wünsche von allen erfüllt. Jeder wird also für sich seine Anforderungen klären müssen. Das ist einerseits schade, andererseits belebt die Konkurrenz auch die technische Entwicklung.
Vom 2.03.10 um 15:47
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